Inhalt

Diese Meldungen werden Sie interessieren

Gekündigte Versicherungen: Nachschlag für Millionen Kunden

Das Landgericht Hamburg hat am 20. November 2009 in drei Urteilen gegen die Versicherer Deutscher Ring, Hamburg-Mannheimer und Generali (Volksfürsorge) auf die Klagen der Verbraucherzentrale Hamburg entschieden, dass mehrere von den Versicherern verwendete Klauseln zur Kündigung und zur Beitragsfreistellung intransparent und damit unwirksam sind (Az.: 324 O 1116/07, 1136/07, 1153/07).

Das Gericht bemängelte bestimmte Klauseln in den Verträgen. In den beanstandeten Vertragspassagen sei nicht unterschieden worden, wie hoch der Rückkaufswert des Vertrages ist und wie hoch die Kosten dafür ausgefallen sind, dass er vorzeitig gekündigt wurde (Stornoabzug). Dadurch werde nicht ersichtlich, welche wirtschaftlichen Nachteile dem Kunden entstehen, wenn er den Vertrag vorzeitig kündigt. Mit diesem Urteil hat das Landgericht Hamburg die Verbraucherrechte von Lebensversicherungskunden gestärkt, die ihren Vertrag frühzeitig gekündigt haben.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/lebensversicherung-mehr-geld-bei-kuendigung;2488140

private Versicherungen: Ratenzahlung mit Zuschlag statt Jahresbeitrag?

Kunden, die ihre Verträge statt jährlich in Raten mit Zuschlag zahlen, können sich jede Menge Geld von ihrem Versicherer zurückholen.

Plusminus informierte am 12.1.2010 mit einem Fernsehbeitrag. Lesen Sie hier mehr:
ARD PLUSMINUS, 12.1.2010

(Hinweis: Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt).

 

Patientenverfügung: Rechtzeitig selbst bestimmen

Eine neue Broschüre der Deutschen Hospiz Stiftung: Ganzheitliches Konzept zur Vorsorge für den Krankheitsfall
In dem zenralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer kann jeder Bürger seine Vorsorgevollmachten hinterlegen.
Eine sinnvolle Ergänzung bietet die Deutsche Verfügungszentrale. Das zentrale Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer darf nach § 78a der Bundesnotarordnung keine Patientenverfügung an Krankenhäuser oder Ärzte weiterleiten. 

Bankberater packen aus - die Wirtschaftswoche enthüllt

FinanzTest und Co berichteten auch schon früher, dass die Beratungsqualität bei Banken oft wenig zufriedenstellen ausfällt. Doch was die Wirtschaftswoche enthüllt wirft ein ganz neues Licht auf die Branche der allseits beliebten Finanzinstitutionen: Treffen die Berichte zu, dann scheint es, dass die Bankberater systematisch zur Beratung im Interesse der Bank gezwungen werden. Manche Berater bezeichnen das, was sie selber im Auftrag des Arbeitgebers tun, sogar als Betrug. Ob der Bericht der Wirtschaftswoche am Verhalten breiter Bevölkerungsschichten etwas ändern wird? Lesen Sie selbst, was Melanie Bergemann in ihrem Bericht in der Wirtschaftswoche enthüllt.

Herr Schleicher ist in der Branche längst kein Unbekannter mehr: In den Jahren 1990 bis 2007 war er bei der in 1971 u.a. von André Kostolany gegründeten FIDUKA Depotverwaltung GmbH tätig, zuletzt als Geschäftsführer. Dort betätigte sich Herr Schleicher im Portfolio- und Fondsmanagement sowie in der Wertpapieranalyse. Zudem betreute er aktiv Depotkunden in der Vermögensverwaltung. Der breiten Öffentlichkeit wurde Herr Schleicher bekannt durch seine regelmäßige Referententätigkeit auf den Kostolany-Börsenseminaren und durch seine langjährige Zusammenarbeit mit dem in 1999 verstorbenen André Kostolany.
Doch lesen Sie selbst, was er über den neuen Bullenmarkt schreibt

Sind Abschlußgebühren bei Bausparverträgen unzulässig?

Dazu eine Information des ZDF: Verbraucherzentrale mahnt Kreditinstitute ab die wir für Sie entdeckt haben.

Vorsicht, Armutsfalle!

Altersarmut unter Selbstständigen
Das Handelsblatt schlug jüngst Alarm: Vielen Selbstständigen droht die Altersarmut, weil nicht
rechtzeitig und ausreichend Vorsorge für die goldenen Jahre getroffen wurde. Zur Eigenverantwortung
gibt es daher auch für diese Kundengruppe keine ernst zu nehmende Alternative.
Lesen Sie hier weiter:

Handelsblatt, 1.12.2009

 

Was können wir von Warren Buffett lernen?

Der heute reichste und berühmteste Kapitalanleger der Welt - ein Amerikaner namens Warren Buffett - machte ein Vermögen durch die Investition in die einfachen Dinge des Alltags, in Dinge, die immer benötigt werden.

Männer müssen sich rasieren, also investierte er in Gillette und besitzt nun Anteile im Wert von 3 Milliarden Dollar.

Die Menschen konsumieren immer, also investierte er in American Express Kreditkarten und besitzt nun Anteile in Höhe von 5 Milliarden Dollar.

Menschen müssen jeden Tag essen und trinken, also investierte er den größten Teil seines Vermögens - 9 Milliarden Dollar - in den Lebensmittel-und Getränkeriesen Coca-Cola. Diese Anteile will er auch für immer behalten.

Seine Philosophie ist ganz simpel:

„Wenn man in grundlegende Dinge investiert, die Menschen immer benötigen, kann man ein Vermögen machen.“

Ein Sprichwort besagt:

„Um ein Ziel zu erreichen, kommt es nicht allein auf Schnelligkeit an, es muss auch der richtige Weg sein.“

Übrigens:

Alleine im Jahr 2008, in der Finanzkrise investierte Warren Buffett 28 Milliarden Dollar.
 
Gekauft hat er – Aktien.

Sollte uns das irgendwie zu denken geben?