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Ruhestandsplaner aus Leidenschaft - Bei Pflugmachers ist vieles anders

Dass die aktuelle Situation für die Berufssparte „Finanz- und Anlageberatung“ Umsatz fördernd ist, kann man wahrlich nicht behaupten. Das hat weniger mit den Arbeitsleistungen der meist mittelständischen Beratungsunternehmen als vielmehr mit dem großen Crash bei den vielen Global Playern und internationalen Großbanken zu tun.

Stefan und Petra Pflugmacher bleiben da aber ganz entspannt und ziehen sich keinesfalls Schuhe an, die ihnen nicht passen. Sie verweisen auf eine saldiert mehr als 40jährige Erfahrung in ihrem Metier, haben beide jeweils rund 20 Jahre eigenverantwortlich gearbeitet und im Jahre 2005 via Heirat nicht nur die Wohnungen sondern auch die Geschäfte vereinigt. Ehefrau Petra leitet die Dependance in Starnberg wo beide auch den Hauptwohnsitz haben, Stefan Pflugmacher das Büro in Wolfsburg. Beide sind IHK-geprüfte Fachwirte für Finanzberatung.

Klaus Langhardt, vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), sprach mit Stefan Pflugmacher über das Erfolgsgeheimnis des Unternehmens „Bentlage & Pflugmacher Strategische Vermögensplanung“ (www.die-ruhestandsplaner.de).

Herr Pflugmacher, Sie machen trotz der angespannten Situation auf den Finanzmärkten nicht den Eindruck als würden Sie nervös. Keine Angst, dass in Zeiten wie diesen der Ruf einer  ganzen Branche krachen geht?

Nein, absolut nicht. Wer seriös gearbeitet hat und arbeitet, den trifft das auch nicht.

Nun wird wohl jeder behaupten, er arbeite seriös. Was sind denn die Indizien für Seriosität?

Dass es eine erkennbare Strategie bei der Ruhestandsplanung gibt, keine Schnellschüsse mit großen Versprechungen. Dazu gehört die Anlage- und Anleger gerechte Beratung, die sich ganz stringent an folgenden Fragen orientiert: Was ist da, was geht, wie vermeiden wir Risiken, wie vermehren wir Gewinne?

Na, das sollte doch grundsätzlich die Basis sein . . .

Stimmt, da haben Sie Recht, so sollte das eigentlich sein . . .

Wir lernen also, dass es bei Ihnen so ist. Wie geht es denn los?

Wir führen nach der Kontaktaufnahme ein Erstgespräch, bei dem alle Grundlagen sehr intensiv geprüft werden. Nach Auswertung der Ergebnisse wird die Strategie gemeinsam mit dem Kunden entwickelt. Übrigens, wenn wir der Meinung sind, es mache wenig Sinn, dann bleibt alles beim Alten, dann verkaufen wir liebend gerne auch mit Nein.

Geht man auf Ihre Homepage, stellt man fest, dass Sie das Internet sehr intensiv nutzen, viele Dinge online abwickeln. Warum?

Ketzerisch könnte ich sagen, weil wir ohnehin viele Dinge machen, die andere nicht machen. Das allein ist es aber nicht. Ein potenzieller Kunde kann sich uns über das Internet zunächst ganz unbefangen anonym nähern. Er kann lesen und sehen was wir machen, kann sich sogar in unsere Konferenzen einwählen und dann entscheiden, ob er uns ins Vertrauen ziehen will.

Online-Konferenzen, in die sich jeder einwählen kann, das hört sich sehr nach hoch entwickelter Technik an.

So ist es auch. Wir beschäftigen zwei Mitarbeiter in Vollzeit, die nichts anderes machen, als unsere HP auf dem aktuellen Stand zu halten und eine einwandfreie Technik zu gewährleisten. Andere entwickeln aufwändige Flyer und Print-Firmenbroschüren, wir machen halt dies. Jedem das Seine.

Würden Sie sagen, dass sich der Aufwand rentiert?

Aber ja, unsere Konferenzen sind ausgebucht, die Kontaktaufnahmen funktionieren. Die Konferenzen haben ja auch den Vorteil dass total effektiv ohne Reisekosten und sonstige Spesen informiert wird. Wenn man so will, absolut umweltfreundlich, die CO² freie Beratung.

Und was erfährt man bei den Konferenzen?

Zunächst einmal arbeiten wir mit einem großen Pool von Fachleuten zusammen, haben ein Riesennetzwerk an Knowhow installiert. Wir informieren über Tagesthemen, sich anbahnende Entwicklungen, schärfen schon mal den Blick für das, was kommt. Wir bieten Anlagemöglichkeiten, zeigen auf, wie man alle Staatsleistungen nutzen kann. Der Konsument soll sich gut aufgehoben fühlen. Rechtsauskünfte hingegen geben wir nicht, dürfen wir auch nicht geben.

Ihr Kunde lernt Sie also gar nicht kennen?

Wo denken Sie hin? Alles mündet unausweichlich in den persönlichen Kontakt, das persönliche Gespräch. Das bleibt immer unerlässlich.

Informiert man sich über Ihre Arbeit, taucht irgendwann der Begriff „Policenwaechter.de“ und  „Fairpremium.de“, auf. Wie darf man die denn verstehen?

Am besten wortwörtlich. Wir sind der echte Anwalt des Kunden, holen beispielsweise noch mehr Geld aus bereits gekündigten Lebensversicherungen, sind bedingungslos sein Interessenvertreter. Wir sehen uns nicht als böse Gegenspieler der Versicherungen, aber wir holen alles raus, worauf der Kunde Anspruch hat. Lassen Sie es mich so sagen: Die Gesellschaften jubeln nicht unbedingt, wenn sie Post von uns bekommen.

Wohin soll für Ihr Unternehmen die Reise gehen, stehen schon fixe Ziele?

Ziele muss man haben. Wir möchten Marktführer in den Regionen Braunschweig, Wolfsburg, Gifhorn beim Thema Ruhestandsplanung werden. In der Region rund um den Starnberger See natürlich auch.

Ziel in Sicht?

Erlauben Sie mir einen bildlichen Vergleich. Wir haben 100 Meter eines 1000 Meter Laufs absolviert. Aber wir sind gut trainiert, haben Power und Kondition und werden von Teilabschnitt zu Teilabschnitt schneller.

So, dann noch diese Frage, ohne die geht es einfach nicht: Was in der Welt ist Ihr viel gepriesenes „Radio 32“?

Radio 32 ist der kostengünstigste Werbeträger. Die Redakteure und Nachrichtensprecher sind unsere Kunden. Die machen die Mund-zu-Mund-Propaganda, die ja als die wirksamste schlechthin gilt. Sie sind unser Medium. Und da wir hoffnungsfroh davon ausgehen, dass zumindest die meisten von ihnen noch über die angeborenen 32 Zähne verfügen, sind sie unser Radio 32.

Originalartikel: Die Ruhestandsplaner aus Leidenschaft - Bei Pflugmachers ist vieles anders